Deutlich einfacher über Satellit zu empfangen als das bis Ende 1998 empfangbare DSR (das älteste deutsche Digitale SatelitenRadio) und derzeit für den deutschsprachigen Raum mit dem gegenüber DVB-Radio immernoch attraktiveren Programmangebot ist "ADR", das sogenannte Astra-Digital-Radio. Allerdings ist die Klangqualität trotz höherer Abtastrate (Samplingrate) wegen des verwendeten Datenreduktionsverfahrens Musicam (MPEG 2 mit 192 kBit/s) geringer, als beim DSR, aber deutlich besser, besser als ein analoges UKW-Programm, wobei die durch die Datenreduktion bedingten Qualitätsnachteile von ADR nur bei aukustisch sehr hochwertigen Programmteilen (Hörspiele, klassische Musik mit großem Dynamikumfang) sowie vor allem bei unpassender Einstellung der Kompressionsparameter bei der zusätzlichen Verwendung von Dynamik-Kompressoren á la Optimod bemerkbar sein dürften. Für DVB gilt bezüglich Qualität das gleiche wie bei ADR, weil insbesondere die meisten Radio-Programme bei ARD-Digital mit dem ADR-Signal mit 192 kBit/s gespeist werden, allerdings kann bei DVB die Qualität auch besser sein, wenn die Übertragungsrate wie z.B. beim Deutschlandradio auf 256 kBit/s erhöht wird. Andererseits ist z.B. bei ORF die Qualität z.T. noch schlechter, weil noch stärker, und zwar auf 160 kBit/s komprimiert wird, beim Mono-Kanal ROI gar auf 44 kBit/s, was allerdings für ein Wortprogramm ausreichend ist.
Dafür ist die Programmauswahl für den deutschsprachigen Hörer bei ADR unvergleichlich und die Empfangsqualität ist auf jeden Fall besser, als die aller analogen Verfahren (Lediglich bei Gewitter oder ähnlich ungünstigen Empfangssituationen ist ein dann verrauschtes analoges Sat-Signal immernoch wahrnehmbar, während bei allen digitalen Übertragungsverfahren dann Empfangsstille herrscht).
Zum Empfang kann jede vorhandene Astra-Empfangsanlage genutzt werden, ein Neueinsteiger benötigt in Deutschland eine 60-cm-Schüssel mit LNB für den 11 GHz-Bereich, ein neuer "digital-tauglicher" Universall-LNB ist nicht erforderlich, kann aber natürlich verwendet werden. Lediglich mit einem Ur-Uralt-LNB mit 10000 kHz ZF gibt es Empfangseinschänkungen für die auf Astra 1D verbreiteten Programme (letzteres betrifft aber nur noch BigFM ?). In jedem Fall ist ein spezieller ADR-Empfänger oder ein analoger Sat-Empfänger mit integriertem ADR-Teil (Kombigerät) erforderlich, der aber inzwischen (im Jahre 2003) leider kaum noch neu zu erhalten sein dürfte. Die ersten, Ende 1995 für 750 DM auf den Markt gekommenen Geräte kosteten 2000 noch um die 300-500 DM. Zwischenzeitlich war die Gerätevielfalt bunter geworden und ständig in Bewegung. Heute sollte man maximal 100 Euro für eine Neu-Anschaffung investieren (für die wohl nur noch der Gebraucht-Gerätemarkt in Frage kommt), lediglich für einen Twinempfänger (zwei Receiver in einem - gleichzeitig ein Programm hören und ein anderes mitschneieden...) sind auch 150 Euro o.K.
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Wer nicht doch noch bei irgend einem Händler mit Restposten fündig wird und auch
in
örtlichen Kleinanzeigen keine brauchbare Geräte findet, sollte mal hier bei den 2nd Hand-Angeboten auf eBay in der Rubrik ".../Satellitenreceiver/Sonstige" vorbeischauen, und dort links ins Suchfenster "ADR" eingeben und "in Artikelbezeichnung und
Beschreibung" suchen! Es findet sich dann meist eine recht überschaubare Auswahl... |
Die günstigsten Angebote für Neugeräte liegen trotz Ausverkauf bei ca. 130-200 Euro, wobei auffällig ist, daß besonders ca. 1996 eine große Gruppe der preisgünstigen Geräte (Teleka und Lemon ADR 600) z.T. einige für meinen Geschmack deutlich bessere Ausstattungsmerkmale (z.B. optischer Digital-Ausgang, größere Anzahl der Timer, flexiblere Programmbelegung, kurz: bis auf den benötigten Fernseher als Display fast alles, was ich mir von solchen Geräten wünschen würde) hatte, als jene Geräte der etablierten Firmen, sich aber alle in fast allen technischen Details gleichen und für die die weiter unten erwähnten Einschränkungen bei der technischen Zuverlässigkeit zutreffen dürften. Erkennbar sind diese Geraute an einem überflüssigerweise eingebauten Lottozahlengenerator. Die Typenvielfalt ist seit 1998 für mich unüberschaubar geworden, Händler haben/hatten meistens nur ein bis zwei Marken im Programm.
Unabhängig davon gibt/gab es grundsätzlich zwei verschiedene Gerätevatevarianten:
Die preisgünstigen Kombigeräte fanden sich hier
in München 1997/98 noch fast ausschließlich in den Spezialkatalogen einiger Versandunternehmen
(z.B. Quelle, Konrad), aber auch in gut geführten Technik-Abteilungen
einiger Kaufhäuser (dessen Angebote mit Fähigkeit und Willen des verantwortlichen Facheinkäfers
wechseln...), zwischenzeitlich gehört(e) eine ADR-Geräte-Variante auch zum Angebot
großer einschlägiger Elekto-Märkte. Aber Anfang 2001 warf z.B. der hiesige Mediamarkt mit
Wechsel der maßgeblichen Belegschaft seine ADR-Receiver von Kathrein zu Sonderpreisen aus dem Programm,
reine analoge Receiver des gleichen Herstellers (sogar aus der gleichen Baureihe) bot er aber weiterhin an...
:-(
Allerdings ist bei manchen Geräten doch einige
Vorsicht geboten, auch wenn sie den Eindruck einer eierlegenden Wollmilchsau
vermitteln, weil viele preisgünstige Gerätetypen vermutlich bezüglich
ADR alle die gleichen (hochleistungsfähigen) Bauteile eines Herstellers
enthalten, welche scheinbar erst in neueren Versionen stabil funktionieren
oder überzüchtet waren! Vor dem Kauf solcher preisgünstigen
Geräte sollte man sich auf jeden Fall über die Garantie- und
Service-Bedingungen Klarheit verschaffen bzw. die Risiken abwägen!
Und so manch ein GSM-Handy, eine Mobilfunkstation auf dem Nachbarhaus,
eine Richtfunkstrecke oder besonders ein schnurloses DECT-Telefon kann unter ungünstigen
Bedingungen auch einem höherwertigen Gerät Schwierigkeiten bereiten und
billigeren Empfängern mit geringerer Störfestigkeit dann den Garaus machen...
Zur Übersicht die mir bekannten ADR-Gerätemarken:
Anmerkung zu folgender Tabelle:
Mit der Spalte VT-Infos
weise ich auf Programminfos im Videotext von Fernsehprogrammen hin, die
zwar von Anbieter zu Anbieter in sehr unterschiedlicher Qualität gepflegt
werden, aber ohne Online-Kosten doch oft schnell einen aktuellen Programmüberblick
vermitteln. Standardmäßig verbreiten alle 3. Programme der ARD
Informationen zu ihren eigenen Radio-Programmen im Videotext ab Seite 400.
An einigen Stellen habe ich abweichende oder Seiten mit ausführlicheren
Info's angegeben.
Die vorletzte Spalte ("Txt")
kennzeichnet Programme, die dynamischen ("Dyn") oder statischen
("stat") Radiotext ausstrahlen. "Dyn+" kennzeichnet
Programme, die zusätzlich zum dynamischen Radiotext Informationen
über gespielten Titel und Interpret ausstrahlen. "...." bedeutet, daß nur eine
inhaltsleere Zeichenfolge (8 Punkte) als "Radiotext" ausgestrahlt wird. Die Angaben sind aber leider nur noch teilweise aktuell.
Die letzte Spalte ("M") weist
darauf hin, ob das betreffende Programm nur in mono ("M") oder in
Stereo ("S") übertragen wird.
Für die Farbzuordnung gilt folgendes: Einigen Station/Sendeanstalten wurden besondere Farben zugeordnet, die restlichen wurden entsprechend Programmkategorien gekennzeichnet:
| Stationen | Deutschlandradio | Fritz | Radio Eins |
| Programmschwerpunkt | Nachrichtenprogramme | Kultur&Klassik | |
| Musikwellen | |||
| Programm aus dem oder für das Ausland | |||
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![]() |
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Bremen Eins | Pop & Unterhaltung | Nordtext | |||
| Nordwestradio | Kulturprogramm | Nordtext | Regio. | |||
| RB 4 | Rock & Pop -Welle | Nordtext | Rock | |||
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fritz! | innovative Rock- & Popwelle für die Region Berlin-Brandenburg | RBB-Bbg-Text,
|
|||
| Radio 1 | Rockwelle mit Anspruch für die reifere Jugend | RBB-Bbg-Text,
|
Rock | |||
| Inforadio 93,1 | Nachrichten und Berichte | RBB-Bbg-Text, |
News | |||
| Kulturradio | Klassik | RBB-Bbg-Text, |
||||
| Radio Multikulti | Weltmusik, Programme für MigrantInnen in deren Muttersprache, Informationen und anspruchsvolle Unterhaltung für alle | RBB-Text | Allg. | |||
| Antenne Brandenburg | Nachrichten, Informationen, Pop und Unterhaltung | RBB-Bbg-Text,
|
Pop | |||
| Berlin 88acht |
Nachrichten, Informationen, Pop und Unterhaltung | BerlinText (RBB Bln), |
||||
|
|
DLR Berlin | Kultur & Informationen | ARD-Text,
ZDF-Text, |
|||
| DLF Köln | Informationen & Unterhaltung | ARD-Text,
ZDF-Text, |
Nachr. | |||
| Bayerischer Rundfunk | Bayerntext | |||||
| Bayerntext | Allg. | |||||
| Bayerntext | Pop | |||||
| Bayerntext | Klassik | |||||
| Bayerntext | Nachr. | |||||
| Hessischer Rundfunk | Hessentext | |||||
| Hessentext | Klassik | |||||
| Hessentext | Klassik | |||||
| Hessentext | Pop | |||||
| Hessentext | Pop | |||||
| Hessentext | Allg. | |||||
| Wirtschafts-Informationsprogramm für den Rhein-Main-Raum | Hessentext | Nachr. | ||||
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Von der Rock- zur Teeny-Popwelle mutiert, die letzten abendlichen Spezialangebote wurden bis Ende der 90er Jahre systematisch auf Gleichklang gebracht, selbst Kommerzradios bieten inzwischen abwechslungsreichere Programme... | MDR-Text | ||||
| MDR-Text | Kultur | |||||
| MDR-Text | Nachr. | |||||
Sie glauben, ein noch flacheres und dümmeres Programm, als Ihre regionale Popdudelwelle gibt's beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht? Seit Sputnik endlich das Niveau von MDR live erreicht hatte und letzteres in Kump umbenannt wurde, übertrifft der MDR mit Jump und Sputnik nicht nur die anderen öffentlichrechtlichen Popdudelwellen, sondern selbst viele Kommerzfunker bezüglich Inhaltslosigkeit, Selbstbeweihrächerung und Austauschbarkeit. |
MDR-Text | Pop | ||||
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SWR 2 RPf | Kultur&Klassik | Südwest-Text | |||
| SWR 2 BaWü | Südwest-Text | |||||
| SWR Content Radio | Nachrichten und Informationsmagazine, abends Fremsprachenprogramme der ARD, ab ca. 22 Uhr Übernahme des Berlin/Brandenburger Inforadios | Südwest-Text | Nachr. | |||
| "DasDing" | für DAB produzierte Jugendwelle | Südwest-Text | Pop | |||
| SWR 3 | Popwelle | Südwest-Text | ||||
| SWR 1 RPf | Informationen&Unterhaltung | Südwest-Text | Pop | |||
| SWR 1 BaWü | Südwest-Text | Pop | ||||
| SWR 4 RPf | Heimatwelle: Schlager & Regionales | Südwest-Text | Allg. | |||
| SWR 4 BaWü | Südwest-Text | |||||
|
|
1 Life | Rock & Popwelle | WDR-Text | |||
| WDR 2 | Information, Unterhaltung & Pop | WDR-Text | Pop | |||
| WDR Verkehrsradio | Nonstop Wiederholung der Verkehrsmeldungen von WDR 2 | - | News | |||
| WDR 2 Klassik | Klassische Musik mit redaktionellen Beiträgen aus dem WDR-2-Programm | - | Klassik | |||
| WDR 3 | Klassik & Kultur | WDR-Text | Klassik | |||
| WDR 4 | Heimat- & Schlagerwelle | WDR-Text | Pop | |||
| WDR 5 | Kultur, Informationen, abends Fremdsprachenprogramme | WDR-Text | Nachr. | |||
| WDR Funkhaus Europa | Weltmusik, Programme für MigrantInnen in deren Muttersprache, Informationen und anspruchsvolle Unterhaltung für alle | WDR-Text | Regio | |||
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NDR 2 | Pop & Unterhaltung | Nord-Text | |||
| NDR Kultur | Klassik & Kultur | Nord-Text | Klassik | |||
| N-Joy | Pop-Jugendwelle | Nord-Text | Pop | |||
| NDR Info | Tagsüber Nachrichtenkanal, abends Kulturelle Spezialsendungen | Nord-Text | Nachr. | |||
| NDR Info Mittelwelle | wie reguläres Programm, aber abends Fremdsprachenprogramme | Nord-Text | Nachr. | |||
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SR 1 | Popwelle | Saar-Text (via DVB o. Antenne) | |||
| SR 2 | Kulturprogramm | Saar-Text (via DVB o. Antenne) | Klassik | |||
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ARD Sternpunkt | 2 Übertragungskanäle für Fremdsprachenprogramme der ARD, Übertragung Bundesligareportagen u.a. Ereignisse als Zuführung für die einzelnen ARD-Anstalten | - | |||
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| FFH | FFH | landesweite Hessische Popwelle | - | |||
| planet radio | Jugend-Programm-Ableger | - | ||||
| Sky Radio | Softpop-Welle | - | ||||
| Antenne Bayern | Antenne Bayern | Bayernweit über UKW ausgestrahlte Popwelle | - | |||
| Rock-Antenne | "Spartenprogramm"-Ableger von Antenne Bayern, gefüllt mit Mainstreampop- und -rockmusik (haupsächlich Abspielautomat mit Jingles und Werbung plus Nachrichten des Hauptprogramms) | - | Rock | |||
| Big-FM | Popwelle für Baden Würtemberg und Rheinland-pfalz | - | französischsprachiges Rock-Programm | - | Rock | |
| Rete Uno | italienischsprachiges Pop-Programm | - | Allg. | |||
| Musigwälle 531 | räteromanisches Volksmusikprogramm | - | Spez. | |||
| Radio Rumantsch (0-21 Uhr) | räteromanisch? | - | Allg. | |||
| Radio Eviva | Radio Eviva | Volksmusikprogramm | - | Allg. | ||
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| Erzbistum Köln | Domradio | Pop und geistliche Musik | - | |||
Da sich die ARD und weitere deutschsprachige
Programme für die ADR-Verbreitung entschieden ist ADR für deutschsprachige Radioprogramme
zum attraktivsten Sysstem für den Radio-Empfang über Satellit geworden und bietet z.Z.
eine ernsthafte Alternative zum terrestrischen Empfang.
Eine Dynamik in dieser Hinsicht war in Gang gekommen, weil die Kosten für
Programmanbieter deutlich niedriger sind und gleichzeitig andere Übertragungskanäle
für die Zuspielung zu terrestrischen Sendern eingespart werden können,
was eine Entscheidung für ADR-Verbreitung speziell bei Programmen
mit mehreren Sendestandorten deutlich erleichtert: Ende 1996 hatte die ARD
eine längerfristige
Nutzung von ADR beschlossen, was einer Bestandsgarantie
gleichkam. Anfang Juli 1997 wurden 8 Schweizer Radioprogramme aufgeschaltet,
weitere folg(t)en. Zwischen 1997 und 2000 sind jedes Jahr einige kommerzielle oder religiöse
Programme hinzugekommen, leider seitdem aber auch einige Programme wieder
verschwunden (das schmerzlichste war für mich war WRN3, welches aber weiterhin analog
hörbar ist,
weitere Ex-ADR-Sender sind:
Perspektivisch ist also längerfristig zu erwarten,
daß mit dem Durchbruch von DVB in Deutschland die ARD ihr ADR-Engagement
verringert und dann auch ADR an Bedeutung verlieren wird.
Mindestens bis zu der geplanten Aufschaltung eines zusätzlichen Transponders für weiterer ARD-Radioprogramme
im DVB-Format im Jahre 2005 scheint ADR gesichert.
Wenn man alle seine bevorzugten Programme sowohl auf DVB, als auch auf ADR findet, würde ich
einem Neueinsteiger im Jahre 2004 in jedem Fall zu DVB raten, es sei denn man erwirbt ein ADR-Gerät
preisgünstig gebraucht. Wer seine Lieblingsprogramme nur auf ADR findet, hat aber gute Chancen,
einen neu erworbenen Empfänger noch ein paar Jahre zu nutzen. Am Ende des Jahres 2004 erscheint die
Aufschaltung des DVB-Radio-Transponders der ARD in greifbare Nähe gerückt zu sein, so daß man sich
nun auch wegen der Abschaltung der Schweizer Programme einen Neueinstieg bei ADR sehr gut überlegen sollte.
Die Gebührendiskussion der ARD könnte ganz schnell zu einem Abschalten führen. Halboffizielle Quellen
versprechen ca. 1 1/2 Jahre Parallel-Betrieb. D.h., es könnte bereits Ende 2007 Schluß sein. :(
Die bislang deutlich breitere Akzeptanz für ADR, als es DSR jemals
hatte, ließen auch Hoffnungen für eine technisch mögliche Fortsetzung
der Nutzung von ADR auf exclusiven ADR-Transpondern nach der für ca.
das Jahr 2010 angedrohten Abschaltung der analogen Programme möglich
erscheinen. Letztere Annahme dürfte allerdings inzwischen kaum noch realistisch sein, da nicht gesichert ist, wieviele
ADR-Programme bis zum Ende der analogen TV-Programme auf Astra erhalten bleiben.
Eine aktuelle Frequenzliste findet sich bei LyngSat, dort sind die ADR-Unterträger an der roten Schrift zu erkennen.
©
Hagen Kliemann
letzte Änderung 19.12.04